iPad Akku sparen: 5 versteckte Einstellungen, die du sofort ausschalten solltest

Das Problem: Der Akku hält plötzlich nicht mehr durch

Dein iPad ist voll geladen, aber nach wenigen Stunden zeigt der Akku schon wieder rote Zahlen? Das muss nicht am Alter des Geräts liegen. Oft sind es versteckte Einstellungen, die im Hintergrund kontinuierlich Strom verbrauchen.

Wir haben die fünf häufigsten Akkukiller zusammengestellt. Die Anpassung dauert keine drei Minuten und verändert die tägliche Nutzung nicht spürbar – wohl aber die Akkulaufzeit.

Die 5 Einstellungen im Überblick



Nr. Einstellung Pfad Aktion
Hintergrund-App-Aktualisierung Einstellungen → Allgemein → Hintergrund-App-Aktualisierung Deaktivieren
„Hey Siri“-Weckfunktion Einstellungen → Siri & Suchen → „Hey Siri“-Weckfunktion Deaktivieren
Automatische App-Updates Einstellungen → App Store → App-Updates Deaktivieren
Tippen zum Wecken Einstellungen → Bedienungshilfe → Tippen zum Wecken Deaktivieren
AirDrop automatisch aktiviert Einstellungen → Allgemein → AirDrop → „Aus“ oder „Nur Kontakte“ Ändern

Warum diese Einstellungen den Akku belasten

❶ Hintergrund-App-Aktualisierung
Viele Apps aktualisieren ihre Inhalte im Hintergrund, auch wenn du sie gerade nicht nutzt. Das verbraucht sowohl Akku als auch Datenvolumen. Die Deaktivierung hat keine spürbaren Auswirkungen auf den Alltag – Aktualisierungen erfolgen dann einfach beim nächsten Öffnen der App.

❷ „Hey Siri“-Weckfunktion
Das iPad ist permanent in Bereitschaft, um auf deine Stimme zu reagieren. Wer Siri nicht regelmäßig nutzt, kann diese Funktion bedenkenlos deaktivieren und spart dadurch Akku.

❸ Automatische App-Updates
Das iPad lädt Updates automatisch im Hintergrund herunter. Wer dies ausschaltet, spart Akku und Speicherplatz – und kann Updates bei Bedarf manuell starten.

❹ Tippen zum Wecken
Diese Funktion hält das Display in einem Bereitschaftszustand, um auf Berührungen zu reagieren. Nach der Deaktivierung wird das iPad wie gewohnt über die seitliche Taste geweckt.

❺ AirDrop
Ist AirDrop dauerhaft aktiviert, sucht das iPad kontinuierlich nach anderen Geräten in der Nähe. Wer AirDrop nicht täglich nutzt, sollte es deaktivieren oder auf „Nur Kontakte“ einschränken – das spart nicht nur Akku, sondern erhöht auch die Privatsphäre.

Auswirkungen auf die Nutzung

Die beschriebenen Änderungen beeinträchtigen den Funktionsumfang des iPads nicht. Die Geräte lassen sich weiterhin wie gewohnt nutzen.

Wenn eine der Funktionen benötigt wird – beispielsweise AirDrop für den Dateiaustausch – lässt sie sich jederzeit temporär aktivieren. Nach der Nutzung kann die Einstellung wieder zurückgesetzt werden.

Die Umstellung dauert insgesamt etwa drei Minuten und ist besonders für Nutzer zu empfehlen, die ihr iPad täglich über mehrere Stunden verwenden – etwa im Studium, im Beruf oder auf Reisen.

Fazit

Ein neues iPad ist für eine längere Akkulaufzeit nicht notwendig. Häufig lassen sich bereits mit wenigen Anpassungen spürbare Verbesserungen erzielen. Die fünf genannten Einstellungen sind ein guter Ausgangspunkt – und lassen sich jederzeit rückgängig machen.


Hinweis: Die beschriebenen Einstellungen beziehen sich auf aktuelle iPadOS-Versionen. Bei älteren Versionen können Pfadbezeichnungen leicht abweichen.